Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben wieder ihre Türen für Sie geöffnet!

Für Ihren Museumsbesuch ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies geht ganz einfach spontan durch unsere Mitarbeitenden an der Museumskasse vor Ort oder telefonisch beim Museum Ihrer Wahl .

Zu Ihrer eigenen Sicherheit findet eine Kontaktdatenerfassung statt. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

Beachten Sie bitte auch die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Forschung


Als Forum für Literatur und bildende Kunst bietet das Haus beste Voraussetzungen zur Erforschung des vielseitigen Werkes von Günter Grass und interdisziplinärer Fragestellungen im Allgemeinen. Es beherbergt eine Präsenzbibliothek mit ca. 2.000 Bänden zum Schaffen des Nobelpreisträgers sowie zu Werken anderer mehrfach begabter Künstler, ein Medienarchiv und ein Sammlungsarchiv, das Manuskripte des Schriftstellers und seinen bildkünstlerischen Nachlass umfasst.

Die Bibliothek enthält verschiedene Werk- und Studienausgaben der literarischen Texte von Günter Grass sowie seltene Erstpublikationen und zahlreiche  fremdsprachige Veröffentlichungen. Die gesammelte Sekundärliteratur befindet sich auf dem neuesten Stand der germanistischen, kunsthistorischen und komparatistischen Forschung und wird kontinuierlich aktualisiert. Das Medienarchiv mit Audio- und Videoaufnahmen von Lesungen und Interviews sowie Filmdokumentationen ergänzt diesen Bestand. Dem Ausstellungskonzept des Hauses entsprechend bietet die Bibliothek der Doppelbegabungen Einblicke in das Schaffen anderer interdisziplinär arbeitender Künstler wie Johann Wolfgang von Goethe, Ernst Barlach, Wilhelm Busch, Hermann Hesse oder Friedrich Dürrenmatt.

Im Archiv befinden sich Manuskripte von Günter Grass, die zwischen dem Umzug seines Sekretariates von Berlin nach Lübeck 1996 und der Gründung des nach ihm benannten Hauses im Jahr 2002 verfasst wurden. An diesen Dokumenten wird die Entstehung einzelner Erzählwerke und Gedichte von der ersten handschriftlichen Fassung bis zur letzten Korrekturfahne nachvollziehbar. Der im Haus bewahrte bildkünstlerische Nachlass umfasst über 1.400 Zeichnungen, Druckgrafiken und Aquarelle des Künstlers, die mit seinen Texten auf das Engste verbunden sind.

Literatur und bildkünstlerische Werke aus unserem Sammlungsbestand können in unserer Datenbank recherchiert werden.

Kontakt


Britta Dittmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
E-Mail: britta.dittmann@luebeck.de
Tel.:
0451 - 122 42 35 (freitags, 8.30-12.30 Uhr) 

Dr. Jörg-Philipp Thomsa
Museumsleiter
E-Mail: joerg-philipp.thomsa@luebeck.de
Tel.: 0451 - 122 42 31