2026
Inklusion ist eine Schnecke – ein Abend über Barrieren und Teilhabe
Menschen mit Behinderungen haben, so bestimmt. Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention, das Recht, gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen.
Dazu sollen sie Zugang zu kulturellem Material, zu kulturellen Aktivitäten und Orten der Kultur haben. Das Günter-Grass-Haus konnte mit seinem Umbau Schritte zu mehr Barrierefreiheit gehen. Barrierefreiheit umfasst die Wahrnehmung mit mehreren Sinnen. Günter Grass als Künstler mehrerer Dimensionen hatte dafür mehr als einen Sinn. Mit dem Blechtrommler Oskar schuf er eine der bekanntesten behinderten Personen der deutschen Literatur.
Verena Bentele ist zwölffache Goldmedaillengewinnerin bei Paralympics im Biathlon und Skilanglauf, studierte Literaturwissenschaft, war Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderung und arbeitet heute als Präsidentin des Sozialverbands VdK und Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbunds für Inklusion und Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen.
Sie diskutiert mit Dr. Jörg-Philipp Thomsa und Felix Welti, Professor für Recht der Behinderung und ehemaligem Richter des Landesverfassungsgerichts Schleswig-Holstein, über Barrieren und Freiheit von Kultur und Gesellschaft.
Die Direktorin des Europäischen Hansemuseums, Dr. Felicia Sternfeld, begrüßt an diesem Abend und gibt einen Impuls.
In Kooperation mit dem Europäischen Hansemuseum
Mit freundlicher Unterstützung des Radisson Blu Senator Hotel, Lübeck
© Susie Knoll