Vom 27. April 2026 bis zum 10. Januar 2027 widmet sich das Günter Grass-Haus dem Bilderbuchkünstler Helme Heine, bekannt unter anderem durch die „Freunde“ aus Mullewapp oder den kleinen grünen Drachen Tabaluga. Die Ausstellung „Helme Heine: Es war einmal…“ ist die erste Retrospektive nach seinem Tod im November 2025, welche die immense Bandbreite seines künstlerischen Schaffens lebendig werden lässt. Neben seinen berühmten und vor allem bei Kindern beliebten Figuren werden auch hochaktuelle Themen aufgegriffen, die ihm am Herzen lagen: die Folgen der Klimakatastrophe, die Risiken Künstlicher Intelligenz und die anhaltende Ungleichheit der Geschlechter. Es ist der Abgesang auf eine Zivilisation im Niedergang – untermalt von Helme Heines charakteristischem, feinem Humor.
Zudem werden Arbeiten präsentiert, die Helme Heine eigens für das Günter Grass-Haus geschaffen hat und die auf den Literaturnobelpreisträger und Lübeck Bezug nehmen. Diese einzigartigen, verspielten Werke sind eine große Geste des weltberühmten Künstlers für die Stadt Lübeck und zugleich Ausdruck seiner besonderen Wertschätzung für Günter Grass. Ergänzt werden diese Arbeiten durch Dokumentationen des letzten, bewegenden Besuchs der Ausstellungskuratoren beim Künstler im bayerischen Prutting kurz vor seinem Tod.
Die Ausstellung wurde am 26. April um 15 Uhr im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther, Helme Heines Sohn Christoph von Radowitz und der weltberühmten Kinderbuchautorin Cornelia Funke eröffnet.
Alle Fotos (c) Thorsten Wulff