Winston Churchill.

Schriften. Reden. Bilder.

12.11.2016 bis 12.02.2017

Viele kennen ihn als britischen Premierminister, doch Sir Winston Churchill hat auch zahlreiche Artikel, Essays und Bücher geschrieben. 1953 erhielt er dafür den  Literaturnobelpreis.

Und er hat mehr als 500 Bilder gemalt. Das Günter Grass-Haus zeigt erstmals in Deutschland elf Originalgemälde des umtriebigen Regierungschefs und erzählt die Geschichten, die sich hinter diesen Bildern verbergen.

Erst 1915, im Alter von 40 Jahren, beginnt Winston Churchill zu malen. Nach einer herben Niederlage als  Marineminister im Ersten Weltkrieg muss er von seinem Amt zurücktreten. Er wendet sich daraufhin der Malerei zu, verfolgt jedoch keine ernsten künstlerischen  Ambitionen. Wenngleich die meisten seiner Bilder zunächst wie farbenfrohe, aber menschenleere Landschaftsidyllen wirken, vergleicht Churchill selbst die Malerei in seinen Essays doch mit der Schlachtenführung im Krieg.

Seinen Lebensunterhalt verdient sich Churchill als Autor. Während er als Soldat in den britischen Kolonialkriegen kämpft, steigt er schnell zum gefragten Kriegsreporter auf. Sein Talent im Umgang mit Worten setzt er zudem geschickt ein, um seine  politische Karriere voranzutreiben. Die Reden, die Churchill als Premierminister während des Zweiten Weltkriegs hält, sind legendär. Eine Auswahl seiner Reden und Schriften werden in der Ausstellung von dem Schauspieler Manfred Zapatka gelesen.

Die Schau steht unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

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